Theodor-Heuss-Realschule
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SV-Organisation
Die Organisation der Schjülervertretung

SV - Mitgestaltung durch Verantwortung

Die Schülervertretung (SV) ist eine Institution, die in den letzten Jahrzehnten an der THR eine erstaunliche Kontinuität und Verlässlichkeit bewiesen hat. Ihr Engagement, ihre Mitverantwortung und Mitarbeit bei der Gestaltung des Schullebens sind inzwischen zur Normalität geworden.
Dabei übersieht man häufig, dass die Voraussetzungen für Schülermitwirkung an der Realschule einigermaßen schwierig sind: Die Schülerinnen und Schüler, die die vielfältige Arbeit in der SV tragen, sind besonders für organisatorische Dinge noch relativ jung und unerfahren, wenn sie solch ein Amt ausüben. So ist es nicht verwunderlich , dass mit wenigen Ausnahmen nur Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen sich in der SV engagieren.
Trotzdem hat es an unserer Schule im Laufe der letzten Jahrzehnte eine Entwicklung gegeben, die die SV und ihre Mitarbeit in der Schule zur Selbstverständlichkeit werden ließ. Auch das Kollegium und die Schulleitung haben die Bedeutung einer funktionierenden SV frühzeitig erkannt und bsp. schon vor der Einführung der ASchO und APO Schülervertreter in Lehrerkonferenzen und Fachkonferenzen berufen.
Die SV verstand es darüber hinaus in den Jahren eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, indem sie bei verschiedenen Veranstaltungen (z.B.. Treppenfesten, Elternsprechtagen, Grundschulnachmittagen) ihren eigentlich kleinen Etat aufbesserte. Der Elternsprechtagen, Grundschulnachmittagen) ihren eigentlich kleinen Etat aufbesserte. Der größte Teil des angesammelten Geldes wurde allerdings in den letzten Jahren für die Ausgestaltung der beiden Atrien ausgegeben.
So haben sich im Laufe der Jahre die Probleme, mit denen sich die SV auseinandersetzen musste, sehr gewandelt. Waren noch vor 25 Jahren Auseinandersetzungen zwischen Schülern und Lehrern der Kernpunkt der SV-Aktivitäten (so mussten stets viele rechtliche Fragen geklärt werden) und sie war als "Schülergewerkschaft" Anlaufpunkt für viele erboste und sich benachteiligt fühlende Schülerinnen und Schüler, so hat sich das Betätigungsfeld bis heute mehr und mehr gewandelt. So ist die SV heute durchaus noch Interessenvertretung der Schülerschaft, sie fühlt sich aber mehr und mehr als gleichberechtigte Mitwirkungsinstitution an der Schule, als Teil des gesellschaftliches Schullebens, an dem sie weitgehend eigenverantwortlich und selbständig mitwirken kann. Dies ist natürlich auch einer kooperativen Lehrer/innenschaft und einer verständnisvollen Schulleitung zu verdanken, die die Probleme der SV ernst nehmen und ihnen somit das Gefühl vermitteln, ein wichtiges Glied in der demokratischen Struktur der Schule zu sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine Schule wie die THR braucht eine aktive SV. Junge Menschen brauchen im Rahmen ihres Reifeprozesses ein Betätigungsfeld, wo sie als Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft Verantwortung übernehmen und Selbständigkeit lernen können. So kann die THR überaus stolz auf ihre SV sein und die SV stolz auf eine Schule, an der ihnen so vielfältige Möglichkeiten der Entfaltung und Mitwirkung / Mitverantwortung geboten werden.
Schülersprecher/Vertreter: Joy Prange, Philipp Mundinger
SV-Lehrer: Lutz Raue, Anna Vollmert